ist Funk schädlich ?
leider ja !
Elektromagnetische Strahlen verursachen Effekte. In elektronischen Bauteilen bewirken sie einen gewünschten Stromeffekt auch über Entfernungen von zig tausende Kilometern, z.B. beim Satelliten-Fernsehen.
Auch bei lebenden Objekten wie Pflanzen und Tieren (auch Menschen) bewirken elektromagnetische Strahlen einen Effekt, der von Erwärmung bis hin zu Verbrennungen oder Zellveränderungen reichen kann.
Dies alles ist nicht neu, Marconi wußte dies schon vor hundert Jahren. Seitdem gibt es Warnungen, Empfehlungen und Vorschriften beim Umgang mit Hochfrequenz. Werden diese eingehalten, kommt es im Normalfall nicht zu Schäden.
Die Diskussion über die Schädlichkeit von elektromagnetischen Strahlen entstand erst in den letzten Jahren mit dem massenhaften Einsatz von Mobilfunk-Telefonen. Diese Technik unterscheidet sich erheblich von bisherigen Mobiltelefon-Systemen, Rundfunk-TV, Amateurfunk etc.
GSM und UMTS strahlen auf einer sehr hohen Frequenz zwischen 900 und 2200 MHz und zwar nicht gleichmäßig, sondern gepulst, also zerhackt ähnlich eines Radarstrahles.
Bisherige Funktechnik arbeitete analog also gleichmäßig und nur bei Bedarf, also ein Polizei- oder Amateurfunk-Sender sendet pro Tag oft nur 20 Minuten insgesamt.
Eine Mobilfunk-Basis-Station sendet 24 Stunden mit oft mehreren 20 - 50 Watt Sendern die über 5 -10 dB Richtantennen Strahlungsleistungen von bis zu 1000 Watt erzeugen.
Und hier hört sich der "Spaß" auf. Langfristige Auswirkungen bei Menschen im Hochfrequenzbereich von Basisstationen sind bisher unerforscht. Funktechniker, Wissenschaftler und auch Mediziner warnen aber vor dem Aufenthalt in der Nähe der Antenne.
Zulassungsbehörden wie die RegTP untersagen ausdrücklich den Aufenthalt im Umkreis von 7 -15 m um diese Antennen die auch Warnschilder haben. Im Ausland sind die Sicherheitsabstände teilweise sogar noch größer bzw. wird mit geringeren Sendeleistungen gearbeitet.
Mobilfunk hat viele Vorteile, aber durch den Masseneinsatz den Nachteil, daß viele Basisstationen erforderlich sind und aus finanziellen Gründen die Netzbetreiber die Basisstationen nahe an der Bebauung aufstellen (wollen).
Der einzelne Teilnehmer "verstrahlt" sich mit seinem Handy nur wenige Minuten täglich, der Anlieger an der Basisstation wird zwangsbestrahlt, was beim Arzt in der Radiologie-Praxis mit KW-Strahlen einen positiven Effekt erzeugt, aber sonst zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann.
Auch Basisstationen von DECT-Schnurlos-Telefonen strahlen rund um die Uhr. Allerdings mit sehr geringer Leistung. Trotzdem empfehlen viele, die Basisstation nicht in der Nähe von Schlaf- oder Ruheplätzen aufzustellen und evtl. nachts z.B. über eine Schaltuhr auszuschalten.
Noch vor 50, 60 Jahren wurde die Atomstrahlung hochgelobt und viele Wissenschaftler und Monteure wurden über Jahre zu Tode gestrahlt. Inzwischen will keiner mehr Atomkraftwerke in seiner Nähe, da eindeutig die Krebshäufigkeit in der Nähe von Atomanlagen höher ist.
Funktechnik kann Leben retten aber auch zerstören !